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Wir fuhren mit dem Bus nach Thalalla, wurden allerdings nicht in einem Ort sondern mitten auf der Hauptstraße im nirgenwo ausgesetzt mit der Erklärung wir seien angekommen. Leicht verwirrt hielten wir ein Tuk-Tuk an, das uns nach Nennung der Adresse auf schlammigen Wegen durch den Urwald transportierte.

Ich fing schon an meine Buchung zu hinterfragen, denn das Thalalla beach Bungalow war meine Idee gewesen, als wir an einem Häuschen mit traumhaft schönem Privatstrand, welches halb im Urwald gelegen war, ankamen.

Ein sehr freundlicher Srilankaner empfing uns, und zeigte uns unser geräumiges Zimmer. Wir warfen uns gleich mehr als begeistert in die relativ hohen Wellen, denn um diese Jahreszeit ist das Meer an der Srilankanischen Südküste alles andere als ruhig.

Wir waren die einzigen Gäste, denn Saison ist in dem Teil der Insel eigentlich in den europäischen Wintermonaten. Dementspreichend zuvorkommend wurden wir aber auch behandelt. Wir freundeten uns mit den Verantwortlichen des Bungalows an, bekamen köstliches Essen serviert und beschlossen promt noch eine weitere Nacht an diesem Ort zu verbringen.

Am Abend bestellten wir uns etwas zu Essen, doch bald stellte sich heraus dass unser Freund die Zutaten erst kaufen musste und ihm dafür jegliches Geld fehlte. Deshalb wurden wir gebenten noch am Abend zu zahlen. Da Lukas jedoch kein Bargeld hatte wurde er kurzerhand von einem anderen Kollegen des Bungallow-Typen mit dem Motorrad zu einem Bankomaten mitgenommen. Wie sich später herausstellte erlebte er ein kleines Abenteuer, da der Fahrer keinen Führerschein hatte und ihnen beinahe das Motorrad wegen einer kaputten Bremse von der Polizzei konfisziert wurde. Doch mit ein wenig Trick und Touristenbonus (verwirrt weggehen und 15 Minuten später das Motorrad wieder abholen) ließ sich die Situation entschärfen. Im Gegensatz zum Essen das wir nachher hatten: das war sehr scharf und sehr gut.

Beim Frühstück wiederum fühlten wir uns wie britische Kolonialherren, die einsam auf der Terrasse sitzend, rundum bedient, Tee mit Milch und Zucker aus Porzellangeschirr mit Silberbesteck schlürften.

Am zweiten Tag erkundeten wir den weitläufigen Strand, und Lukas beschloss, seine Drohne aus dem Rucksack zu holen.

Den Rest der Zeit verbrachten wir hauptächlich damit faul zu sein, Lassi zu trinken und Blogposts zu schreiben.